"Ein Teil von Dir"
Fandom: Farrell-Leto
Abstract: In Boston, um 1880, treffen Colin Farrell und Jared Leto als Angestellte eines Freudenhauses aufeinander.
Notes: One-Shot.
Rating: P18-Slash
Warnings: Slash, AU, Explicit Sex, Character Death
Disclaimer: Die beschriebenen Personen gehören ausschließlich sich selbst. Alles ist frei erfunden und ich verdiene kein Geld mit der Geschichte.
Beta: bbdanvers
Es war mitten in der Nacht, als Madame Tora Jared noch einmal brauchte. Ein angeblich exquisiter Neuling sollte zu ihnen kommen. Zu ihnen, hieß, allen, die in Madame Toras Freudenhaus beschäftigt waren, und somit auch Jared.
Da Jared Kunden stets zu ihrer Zufriedenheit bediente und mit einem gewissen Vermögen, die Leute ins Geschäft einzuweisen, ausgestattet war, war er mit der Zeit zur zweiten Hand des Hauses geworden.
Als er den Mann das erste Mal sah, erschrak er. Dessen Gesicht hatte eine einnehmende wie auch traurige Wirkung auf ihn. Der Mann war schön, keine Frage, aber fast unterernährt und vollkommen außerhalb eines vorzeigbaren Zustands. So war Jared die nächsten Tage damit beschäftigt, von Schneider und Barbier aus dem jungen Colin, so hieß der Neuling, der vor einiger Zeit aus Irland eingewandert war, einen Leckerbissen machen zu lassen.
Colin verschlang alles an Essen, was er bekam, und ließ auch sonst alles ohne ein Wort über sich ergehen. Jared stellte bald fest, dass Colin nicht viel redete. Er sprach wenig und fast nur, wenn er gefragt wurde.
Der junge Mann strahlte eine ruhige Art aus und wenn er etwas erzählte, waren die wenigen Worte nicht bloß daher geredet, sondern bewusst. Jene Art und Haltung, wenn Colin irgendwo nachdenklich stand, berührten Jared die ersten Wochen sehr. Jared vermutete Colins irische Abstammung dahinter.
In dieser Zeit gingen sie viel miteinander um, da Jared Colin einarbeitete. Dieselben Dinge, die Jared an Colin zu Beginn beeindruckt hatten, faszinierten ihn nach Wochen und Monaten nur umso mehr.
Colin bezog von Anfang an das Zimmer gleich neben Jareds, welches aufgrund unglücklicher Umstände frei war.
In den unteren Etagen des recht großen Freudenhauses waren die Séparées, in denen Kunden, welche fast ausschließlich Männer mit zu viel Geld und Macht waren, empfangen wurden. Die persönlichen Räume befanden sich in den oberen Etagen, wo auch Jared, Colin und weitere Männer und Frauen ein Zimmer hatten.
Als Jared Colin nach einer Woche hinunter zu seinem ersten Kunden brachte und er Colin dort so sitzen und ihm zuhören sah, verliebte Jared sich gänzlich in Colin. Die braunen kinnlangen Haare fielen ihm schmeichelnd in das feine Gesicht mit dunklen Augen, die so vieles versprachen, und Lippen, die so zart wirkten. Jared mochte Männer und Frauen, immer schon. Aber nie hätte er Colin etwas von seinen Gefühlen, die frisch waren, aber doch auf einer gewissen Verbundenheit beruhten, erzählt. `Verliebtheit kommt und geht auch wieder`, dachte er. Wie so oft griff er dabei in seine halblangen blonden Haare, die mit Öl zurück gelegt waren, und ruinierte beinahe seine Frisur.
Er war Colins Vorgesetzter, wenn man so wollte, zumal war es untersagt, solange man in diesem Hause arbeitete, einen Partner zu haben, strikte Regel – und noch dazu mit einem Kollegen, dafür gab es eine gute Unterkunft sowie eine gute Bezahlung.
Wie immer nickte Colin, sah ins nirgends und dann verharrte sein Blick in Jareds Augen, so empfand Jared es jedenfalls. Er konnte nicht länger bleiben und Colin bekam das erste Mal Besuch.
In der Nacht wachte Jared auf. Aus dem Bad kamen unangenehme Geräusche. Er stand auf und schaute nach: Colin musste sich übergeben und war schon schweißgebadet. Er sah so mitgenommen aus, dass Jared fast mit schlecht geworden wäre. Allmählich legte sich Colins Übelkeit. Er wusch sich und verharrte dann stehend im Türrahmen. Endlich richtete er ein Wort an Jared: "Kannst du bei mir schlafen ... nur diese Nacht?"
Jared gab Colins Bitte nach. Er folgte ihm in sein Zimmer, schnipste die Gaslampe aus und legte sich zu Colin ins Bett. Jared hielt Colin fest und streichelte sanft sein Gesicht. Colin drehte sich noch einmal um, blickte Jared an und sagte leise: "Danke." Jared sah in Colins dunkle Augen. Und Colin hielt Jareds Hand fester, zog dessen Arm noch dichter an seinen Körper. Nur kurze Zeit später schliefen sie ein und Jared war bereits verschwunden, bevor Colin aufwachte. Das ging eigentlich schon zu weit für ihn, so etwas machte er normal nicht. Aber er musste sich eingestehen, dass er auch bei Colin blieb, weil er wusste ... weil er es an eigenem Leib erfahren hatte ... warum Colin so übel war. Jared war an irgendeinem Punkt darüber gekommen und hoffte, Colin würde es auch so gehen.
In den nächsten Wochen wurde es besser bei Colin, er arbeitete sich ein und hatte nur noch selten Übelkeitsanfälle. Colin und Jared sahen sich öfter beim Kochen oder auf dem Flur, nie lange. Und doch, in diesen Momenten wurde Jared warm und er wollte Colin packen und mit ihm in der Sonne liegen und ihn lieben. `Hör auf zu träumen, er ist einer von deiner Sorte und unser Leben ist die Nacht! `, ermahnte er sich.
Trotz all dem fühlte er sich Colin nah, denn dieser schlief jede Nacht ein Zimmer weiter. Es beruhigte Jared, Colin manchmal sogar atmen oder schnarchen zu hören.
Es wurde Sommer, viel heißer als die Sommer davor. Und eines Mittags kam Jared aus der Stadt, ein Arzt war da und alles stand vor dem Zimmer, Colins Zimmer.
Jared wollte durch, aber es durfte niemand zu Colin. Nach einer Weile ging der Arzt wieder. Madame Tora kam kurz danach hinaus. Sogleich drängelte Jared sie, ihm alles zu erzählen. Diese blieb aber erst stumm und sagte dann unsanft: "Das Herz, es ist das Herz. Wenn es nicht bald kühler wird, dann ... schafft er es nicht, Jared. Colin hat ein schwaches Herz und diese Hitze erschöpft ihn zu sehr. Selbst, ihn an einen kühleren Ort bringen, würde er nicht überleben." Sie wollte noch etwas hinzufügen. Aber Jared rannte aus dem Haus, rannte bis er nicht mehr konnte. Er war rasend, weinte und ließ seine Wut an allem aus, was seinen Weg kreuzte. In seinem Kopf herrschte ein Durcheinander aus Emotionen.
Er hasste die Ungerechtigkeit des Lebens. `Warum Colin? `, fragte er sich. Er blieb bis zum späten Abend fort, und als er wieder im Freudenhaus ankam, wagte er sich nur langsam in Colins Zimmer. Er schloss die Tür hinter sich. Colin schlief und das gelbliche Licht einer Gaslampe flackerte auf seinem Gesicht. Jared setzte sich dicht an Colin heran und streichelte sein verschwitztes Gesicht.
Colin öffnete die Augen. "Jared ... Jared ... ich ...!", sagte er leise. "Psst, nichts sagen, das strengt dich an", entgegnete Jared. Aber dieses Mal wollte Colin nicht hören, er setzte sich auf und lehnte sich gegen die Kopfstütze am Bett, auch wenn es ihn anstrengte. Colin fasste Jared in den Nacken und zog diesen zu sich. "Magst du mich eigentlich? Ich mag dich sehr, schon lange!"
Jared war verwundert und vergaß Colins Herzleiden, reagierte bloß nach seinen Empfindungen und antwortete: "Mehr als das!" Colin lächelte und strich Jared über die Wange, Jared kniete über Colins Beinen. Colin zog Jared näher zu sich und küsste ihn vorsichtig, erst nur auf die Lippen, und fuhr dabei an Jareds Rücken entlang.
Daran hatte Jared unzählige Male, seitdem Colin neben ihm lebte, gedacht, es sich vorgestellt ... gewünscht und jetzt war es greifbar, ihn überkam eine ungestüme Lust.
Er küsste Colin mit Zunge und entblößte geschickt dessen gut gebauten Oberkörper. Auch in Colin entfachte das Verlangen mehr und mehr, die Küsse wurden stärker und inniger. Bis sie nur noch ihre Beinkleider trugen. Dann sah Jared Colin mit seinen hellen Augen an und fragte vorsichtig: "Bist du dir sicher... was ist mit deinem Herz?" "Dem ging es lange nicht so gut wie jetzt. Ich will nicht mehr warten ... und ... ich weiß nicht mal, ob ich warten kann", entgegnete Colin, küsste Jared sanft den Hals entlang und bedeckte dann weiter den schlanken Oberkörper mit Küssen.
Jared genoss Colins Liebkosungen und hauchte ihm ins Ohr: "Ich habe Angst, ich will nicht, dass dir etwas passiert." "Was glaubst du, wie sehr ich Angst habe, aber ich sehne mich schon so lange nach dir, Jared. Nie habe ich mich getraut, es dir zu sagen ... ich fühle mich jetzt so gut, so gesund ... ich will dich in mir spüren!", sagte Colin aufgeregt.
Jared löste Colins Hose und dann seine. Colin lag nun vor ihm auf dem Rücken, nackt und steif, er konnte nicht umhin Colins Penis zu lecken, wobei Colin leise stöhnte. Er winkte Jared zu sich und dieser verstand, er bereitete Colin vor und drang langsam in ihn ein.
Colin zog Jared dicht an sich, küsste ihn fordernd, bewegte seine Hüften. Genug Ansporn für Jared, er bäumte sich leicht auf und schob seinen Penis in vorsichtigem Rhythmus in Colin. Dieser leckte sich die Lippen und stöhnte immer lauter, was Jared wiederum vor Geilheit fast zerspringen ließ. Er rieb zusätzlich Colins Glied, spürte bald Colins heißes Sperma auf seiner Hand und kam selbst gleich hinterher, in Colin.
Jared zwang Colin dazu, noch etwas zu trinken, und sie schliefen klebrig und verschwitzt, wie sie waren, ein. Am nächsten morgen wachte Colin als erster auf und weckte Jared sanft: "Guten Morgen." "Hmm, guten Morgen." Jared schreckte aus alter Gewohnheit auf. Dann fiel ihm alles wieder ein und es war ihm egal, wie spät es jetzt war oder ob er etwas erledigen sollte. Er nahm Colin in den Arm und sie verkrochen sich unter der Decke. Nach einer Weile meinte Colin mit ernster Miene: "Ich liebe dich, Jared." Jared schluckte und empfand Glück und Angst zugleich. Glück, weil er ebenso fühlte, und Angst, Colin gleich wieder zu verlieren. "Colin... ich liebe dich seit einer Ewigkeit."
Colin bekam plötzlich schlecht Luft, sein Herz schien sich bei jedem Schlag abzumühen. Jared konnte die Sprünge in Colins Brustkorb spüren, blieb dicht bei ihm. Und Colin sagte schwer: "Ich will noch so viel sehen ... ich habe solche Angst, Jared! Das einzige, was mir Mut macht, bist du!" Tränen liefen ihm über das Gesicht. Jared wischte diese sanft fort. "Du darfst nicht aufgeben. Die Hitze klingt früher ab als gedacht und dann lebst du mit mehr Rücksicht, bitte glaube mir, Colin ... schon bald wird es dir besser gehen!", sagte Jared, während er Colin fest an sich schmiegte.
Dieser wagte nicht, Jared mehr zu sagen, er hätte es nicht ertragen, so schwieg er lieber. Colin bat Jared seinen alltäglichen Dingen nachzugehen und wieder die Nacht bei ihm zu verbringen, Jared ließ sich nur schweren Herzens überzeugen, gab schließlich aber nach.
Als Jared spät in der Nacht zurückkam, erkundigte er sich noch bei Madame Tora, wie es Colin den Tag über ergangen war. In den Abendstunden kühlte es etwas ab und Colins Befinden schien sich tatsächlich verbessert zu haben. Jared sprang die Stufen hinauf zur oberen Etage und öffnete die Tür zu Colins Zimmer. Offensichtlich schlief er, Jared zog seine Kleidung aus und legte sich neben Colin.
Colin hatte jedoch bloß die Augen zu und fuhr mit seinen Händen Jareds Oberkörper, die Arme, den Hals entlang und küsste ihn. Jared war erst kurz erschrocken, ließ sich dann aber lächelnd alles gefallen, so wohl fühlte er sich sonst bei niemandem. "Geht es dir besser heute?", fragte er. "Ja, etwas, aber lass uns nicht davon sprechen. Ich möchte lieber etwas von dir erfahren, was hast du vor dem hier gemacht und wo kommst du her?", wollte Colin wissen.
Jared erzählte die halbe Nacht vieles von dem, was er bisher erlebt hatte, und Colin schien die ganze Zeit über nicht langweilig zu werden. Bis Jared irgendwann meinte: "Ich glaube, wir sollten langsam schlafen." "Ja, ich bin ein wenig erschöpft ... morgen erzählst du mir weiter?", fragte Colin.
"Da gibt es da nichts mehr zu erzählen, aber wie steht es denn mit dir?", hakte Jared nach. Aber Colins Brustkorb hob und senkte sich nun wieder schneller und er sagte ganz leise: "Ich muss schlafen, komm bitte her. Ich habe alles aufgeschrieben", und dann war Colin augenblicklich eingeschlafen.
Jared kuschelte sich an Colin, nur konnte er die ganze Nacht kein Auge zu machen. Denn manchmal schlug das Herz so laut in Colins Brust, dass Jared furchtbare Angst bekam und Colin bloß festhielt. Colin merkte davon im Schlaf nichts. Morgens lag Jared übermüdet neben Colin, dessen Herz sich mittlerweile wieder beruhigt hatte.
Er betrachtete Colin, strich ihm über die Brust und legte sich mit dem Kopf darauf, so dass er das Herz hören konnte. Nach einer Weile öffnete Colin die Augen und stupste Jared an, der wieder leicht hoch schreckte, da er doch kurz eingeschlafen war. Seine Augen blickten tief in Colins und ein wunderschönes Lächeln kam Jared entgegen. Jared warf Colin zurück in die Kissen und küsste ihn leidenschaftlich.
Auch diesen Morgen bestand Colin darauf, dass Jared seiner Arbeit nachging, und Jared dachte: `Wenn es ihm so wichtig ist, dann mache ich alles wie gehabt.` Er zog sich an und ging zu Madame Tora, die einiges für ihn zu tun hatte.
Nach fast zehn Stunden außer Haus kam Jared geschafft zurück. Die Arbeit hatte ihn ein wenig abgelenkt, aber er sprang wieder die Treppenstufen hoch, um gleich nach Colin zu sehen. Sich endlich wieder zu ihm ins Bett zu legen, ihn zu lieben ... wenn es ihm gut ginge. Jedoch wurde er von einer kleinen Traube Menschen vor Colins Zimmer gebremst.
Jared brüllte um sich und verschaffte sich Platz. Aber alles, was die Leute wussten, war, dass ein Arzt bei Colin war. Nun bekam Jared selbst fast keine Luft mehr, er drängte mit Gewalt alle beiseite und stürmte das Zimmer.
Madame Tora und der Arzt blickten Jared entrüstet an, wollten ihn gerade hinauswerfen, als Colin leise von sich gab: "Er soll bleiben, ich möchte mit ihm allein sein." Verwundert verließen Madame Tora und der Arzt das Zimmer. Jared schloss hinter ihnen ab und setzte sich zu Colin ans Bett.
Er schluckte, denn Colin war fast weiß im Gesicht, selbst seine Lippen hatten kaum noch Farbe. Auf seinem nackten Oberkörper hatten sich Schweißperlen gebildet und die Augen waren gerötet.
Jared wollte es unterdrücken, er wollte stark sein für Colin, aber es gelang ihm nicht. Er weinte und Colin musste die Arme um ihn legen.
"Jared, hör mir zu. Ich habe dir etwas aufgeschrieben. Es ist ein Brief, den ich schon vor einigen Wochen begonnen habe ... ", sagte Colin, riss den Mund weit auf und holte tief Luft. Jared umfasste Colins Schultern, Colin sprach weiter und Jared konnte hören, wie sehr er sich mühte, so schlecht war es die Tage zuvor nie gewesen ... "Gestern hast du mich gefragt, was bisher in meinem Leben war ... ich habe es in den Brief geschrieben und noch einiges mehr. Es ist ein Brief nur für dich. Bitte behalte ihn immer bei dir, das ist mein einziger Wunsch!", sagte Colin leise.
Jared sah ihn an und streichelte Colins Wange, er merkte, Colin wollte noch mehr sagen. "Ich werde jetzt gehen, Jared. Wohin, weiß ich nicht, ... ich fühle es. Bitte hol mir keinen Arzt." "Nein, Colin, es fühlt sich nur so an, morgen geht es dir wieder besser. Wenn die Hitze erst mal weg ist...", entgegnete Jared völlig verzweifelt.
Colin legte ihm einen Finger auf den Mund, so dass Jared sein Reden unterbrach, und er fuhr fort: "Nein, Jared. Das Herz ist schon seit Jahren schwach, es musste irgendwann so kommen. Und ich fühle es, bitte, Jared. Ich kann keine Kraft mehr aufbringen, ich will gehen ... und ich darf einen Teil von dir mitnehmen, das bedeutet mir alles ... ich fühle mich geehrt, etwas von dir erlebt zu haben und es mitnehmen zu können. Deinen Geruch, den Geschmack von dir. Deinen Blick, wenn du glücklich bist, und den Klang deiner hellen Stimme. All das ist in mir. Und vergesse das niemals, ich lasse dir einen Teil von mir hier. Einen Teil von mir, der immer bei dir sein wird, einen Teil, der mir das Wichtigste ist ... hörst du, dein Leben lang. Mein Herz, es hat für dich geschlagen!"
Jared und Colin hielten sich. Colins Herz war kaum zu überhören und jeder Atemzug, jeder Schlag war eine Qual für ihn.
Jared war außerstande zu denken, er sah Colin von der Seite an, schmiegte sein Gesicht an Colins Hals. Colin röchelte.
"Ich liebe dich, Colin, jetzt und in alle Ewigkeit. Ich werde den Brief immer bei mir tragen", sagte Jared sanft ins Colins Ohr und hielt ihn, weinte lautlos. Colin küsste Jareds Hals und flüsterte ein fast nicht zu hörendes "Ich liebe dich... Jared... ich gehe je..." und dann verstummte er.
Colins Kopf kippte leicht zur Seite, das Herz war still, alles war still. Jared klammerte sich an Colin, weinte und drückte ihn an sich.
Colin war gegangen. Was Jared blieb, waren seine Erinnerungen und dieser Brief.
FIN